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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 98

  1. Recht ist Eigentum, das sich auf die Macht stützt. Mit der Macht wird auch das Recht hinfällig

    Antoine de Rivarol

  2. Unser Stolz auf den Besitz irgendeiner guten Eigenschaft erleidet einen argen Stoß, wenn wir sehen, wie stolz andere auf das Nichtbesitzen derselben guten Eigenschaft sind

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Lerne von jedem, der kommt, so erfreust du jeden, der geht

    Johann Kaspar Lavater

  4. Eher wird ein Unrecht verziehen als eine Beleidigung.

    Philip Chesterfield

  5. Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.

    Hermann Bahr

  6. Gesundheit und Verstand sind die zwei großen Gaben des Lebens.

    Menander

  7. Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten, heißt sich töten.

    Christian Friedrich Hebbel

  8. Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr Maß zu halten.

    Friedrich Nietzsche

  9. Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.

    Albert Einstein

  10. Unsere Zeit ist eine Zeit der Erfüllung, und Erfüllungen sind immer Enttäuschungen.

    Robert Musil

  11. Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe hinauskommt

    Oscar Wilde

  12. Dürfen darf man alles, man muss es nur können.

    Kurt Tucholsky

  13. Aus manchen schwierigen Lebenslagen kann man sich nur mit ein wenig Tollheit retten.

    François de la Rochefoucauld

  14. Das Vertrauen ist etwas so Schönes, dass selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Wenn du aber gar nichts hast, ach, so lasse dich begraben, denn ein Recht zum Leben', Lump, haben nur, die etwas haben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  16. Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in der du dich befindest.

    Adolph Freiherr von Knigge

  17. Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.

    Julius Caesar

  18. Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.

    Pindar

  19. Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.

    Johann Gottfried Herder

  20. Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

    Georg Christoph Lichtenberg