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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 22

  1. Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  2. Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

    Margarete Seemann

  3. Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.

    Jeremias Gotthelf

  4. In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, dass es zu spät ist, so zu leben.

    Alexander Pope

  5. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    Ludwig Uhland

  6. Geizhälse sind gewöhnlich auf nicht allzu viel stolz.

    Marquis de Vauvenargues

  7. Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  8. Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  9. Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.

    Wilhelm von Humboldt

  10. Drei sind, die da herrschen auf Erden: die Weisheit, der Schein und die Gewalt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an als das, was er besitzt.

    Gottfried Keller

  12. Illusion und Weisheit zusammen bilden das Entzücken des Lebens und der Kunst.

    Joseph Joubert

  13. Entwicklung - ein Taumel von einem Irrtum zum anderen.

    Henrik Johan Ibsen

  14. Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.

    Thomas Jefferson

  15. Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.

    Vincent van Gogh

  16. Wirklich ist alles, was meßbar ist

    Max Planck

  17. Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang des Menschen oder Wandlung des Menschen.

    Karl Theodor Jaspers

  18. Schön ist, was ohne Interesse gefällt.

    Immanuel Kant

  19. Die meisten Menschen benützen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren.

    Jean de la Bruyère

  20. Schwärmerei steckt wie der Schnupfen an: Man fühlt, ich weiß nicht was, und eh' man sich erwehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.

    Christoph Martin Wieland