Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 22
Wirklich ist alles, was meßbar ist
— Max Planck
Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.
— Oswald Spengler
Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.
— José Ortega y Gasset
Es sind nicht die Tatsachen selbst, die menschliches Verhalten steuern, sondern es ist die Meinung, die sich der Mensch über Tatsachen bildet.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Musst nicht widerstehn dem Schicksal, aber musst es auch nicht fliehen! Wirst du ihm entgegengehn, wird's dich freundlich nach sich ziehen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, ständig der Übertreibung entgegenzuwirken.
— Hugo von Hofmannsthal
Wollt ihr klar und richtig denken? Wollt ihr wahr und überzeugend sprechen? Sprechet und denket mit eurem Herzen!
— Niccolò Tommaseo
Kein Mensch ist so arm, dass er nichts besäße, was zu geben sich lohnt
— Henry Wadsworth Longfellow
Der Mensch bedarf der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll.
— Johann Peter Eckermann
Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem Schüchternen. Insofern blüht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen.
— Gilbert Keith Chesterton
Alles, was wir tun, hat eine Folge.
— Johann Peter Eckermann
Es braucht zu allem ein Entschließen, selbst zum Genießen.
— Eduard von Bauernfeld
Wenn du die Wahrheit suchst, sei offen für das Unerwartete, denn es ist schwer zu finden und verwirrend, wenn du es findest.
— Heraklit von Ephesos
Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit.
— William Hazlitt
Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.
— Charles Caleb Colton
Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.
— Margarete Seemann
Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.
— Ernest Miller Hemingway
Vernunft ist manchmal nur ein Alibi vielleicht weil man die letzten Horizonte sonst halt nie erreicht!
— Immanuel Kant
Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.
— Charles-Louis de Montesquieu
Ich hülle mich in meine Tugend ein. Das nenn ich leicht gekleidet sein.
— Johann Christoph Friedrich Haug