Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 22
Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umgebung. Vielmehr ist seine Umgebung ein Produkt des Menschen.
— Benjamin Disraeli
Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.
— Jeremias Gotthelf
Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seiner Erfahrung, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.
— George Bernard Shaw
In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, dass es zu spät ist, so zu leben.
— Alexander Pope
Macht an sich ist kein Segen, außer sie wird benutzt, um Unschuldige zu schützen.
— Jonathan Swift
Drei sind, die da herrschen auf Erden: die Weisheit, der Schein und die Gewalt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht
— Margarete Seemann
Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Die Natur scheint es weise eingerichtet zu haben, dass die Torheiten der Menschen schnell vorübergehen; doch die Bücher verewigen diese.
— Michel de Montaigne
Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.
— Oswald Spengler
Illusion und Weisheit zusammen bilden das Entzücken des Lebens und der Kunst.
— Joseph Joubert
Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.
— David Hume
Die meisten Menschen benützen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren.
— Jean de la Bruyère
Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, ständig der Übertreibung entgegenzuwirken.
— Hugo von Hofmannsthal
Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, dass er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.
— Neill Lawson
Entwicklung - ein Taumel von einem Irrtum zum anderen.
— Henrik Johan Ibsen
Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.
— Margarete Seemann
Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.
— Wilhelm von Humboldt