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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 22

  1. Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umgebung. Vielmehr ist seine Umgebung ein Produkt des Menschen.

    — Benjamin Disraeli

  2. Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.

    — Jeremias Gotthelf

  3. Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.

    — Ludwig Andreas Feuerbach

  4. Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat.

    — Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  5. Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seiner Erfahrung, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

    — George Bernard Shaw

  6. In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, dass es zu spät ist, so zu leben.

    — Alexander Pope

  7. Macht an sich ist kein Segen, außer sie wird benutzt, um Unschuldige zu schützen.

    — Jonathan Swift

  8. Drei sind, die da herrschen auf Erden: die Weisheit, der Schein und die Gewalt.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  9. Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht

    — Margarete Seemann

  10. Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.

    — Gerhart Johann Robert Hauptmann

  11. Die Natur scheint es weise eingerichtet zu haben, dass die Torheiten der Menschen schnell vorübergehen; doch die Bücher verewigen diese.

    — Michel de Montaigne

  12. Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.

    — Oswald Spengler

  13. Illusion und Weisheit zusammen bilden das Entzücken des Lebens und der Kunst.

    — Joseph Joubert

  14. Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.

    — David Hume

  15. Die meisten Menschen benützen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren.

    — Jean de la Bruyère

  16. Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, ständig der Übertreibung entgegenzuwirken.

    — Hugo von Hofmannsthal

  17. Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, dass er einer Familie angehört, die tot mehr wert ist als lebendig.

    — Neill Lawson

  18. Entwicklung - ein Taumel von einem Irrtum zum anderen.

    — Henrik Johan Ibsen

  19. Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.

    — Margarete Seemann

  20. Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.

    — Wilhelm von Humboldt