Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 22
Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.
— Gotthold Ephraim Lessing
Nehmen füllt die Hände. Geben füllt das Herz.
— Margarete Seemann
Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit.
— Jeremias Gotthelf
In unserer Jugend schuften wir wie Sklaven, um etwas zu erreichen, wovon wir im Alter sorglos leben könnten; und wenn wir alt sind, sehen wir, dass es zu spät ist, so zu leben.
— Alexander Pope
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.
— Ludwig Uhland
Geizhälse sind gewöhnlich auf nicht allzu viel stolz.
— Marquis de Vauvenargues
Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.
— Wilhelm von Humboldt
Drei sind, die da herrschen auf Erden: die Weisheit, der Schein und die Gewalt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an als das, was er besitzt.
— Gottfried Keller
Illusion und Weisheit zusammen bilden das Entzücken des Lebens und der Kunst.
— Joseph Joubert
Entwicklung - ein Taumel von einem Irrtum zum anderen.
— Henrik Johan Ibsen
Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.
— Thomas Jefferson
Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.
— Vincent van Gogh
Wirklich ist alles, was meßbar ist
— Max Planck
Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang des Menschen oder Wandlung des Menschen.
— Karl Theodor Jaspers
Schön ist, was ohne Interesse gefällt.
— Immanuel Kant
Die meisten Menschen benützen ihre Jugend, um ihr Alter zu ruinieren.
— Jean de la Bruyère
Schwärmerei steckt wie der Schnupfen an: Man fühlt, ich weiß nicht was, und eh' man sich erwehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.
— Christoph Martin Wieland