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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 40

  1. Jede Gewöhnung, sogar die Verstellung, wird Eigenschaft schließlich; Schwermut, stelle dich leicht, bis du zum Gleichmut gedeihst!

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  2. Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.

    Leo Tolstoi

  3. Ein jeder achte wohl darauf, welche Träume er im heimlichen Winkel seiner Seele hegt; denn wenn sie erst großgewachsen sind, werden sie leicht seine Herren!

    Gustav Freytag

  4. Es fliehen nicht alle, die den Rücken kehren.

    Christoph Lehmann

  5. Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.

    Johann Nepomuk Nestroy

  6. Die echte Freiheit ist nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann

    Francis Bacon

  8. Nach einem bösen Traum sieht man, welchen Stoff zu einer Hölle ein bloßes Gehirn in sich aufbewahrt.

    Jean Paul

  9. Anmut ist ein Ausströmen der inneren Harmonie.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  10. Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.

    Alexander Puschkin

  11. In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt.

    Kurt Tucholsky

  12. Es ist ein Tasten in der Welt, als wären wir alle abgestürzt und suchten in der Finsternis nach irgendeinem Stützpunkt zum Aufschwung.

    Carl Ludwig Schleich

  13. Zaghaftigkeit in der Ausführung macht tollkühne Unternehmungen zunichte.

    Marquis de Vauvenargues

  14. Die Zeit bekehrt mehr Menschen als die Vernunft.

    Thomas Paine

  15. Kein Weiser, glaube mir, spricht: "Morgen will ich leben." Der Morgen ist zu spät; heut ziemt sich's anzuheben.

    Martin Opitz

  16. Der Mensch kann nicht anders als menschlich urteilen.

    Nikolaus von Kues

  17. Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.

    Baltasar Gracián y Morales

  18. Wie Fackeln und Feuerwerk vor der Sonne blass und unscheinbar werden, so wird sowohl Schönheit als Geist, ja Genie, überstrahlt von der Güte des Herzens.

    Arthur Schopenhauer

  19. Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklich.

    Samuel Johnson

  20. Um überhaupt etwas zu sehen, muss man den Sand aus den Augen kriegen, den die Gegenwart ständig hineinstreut.

    Hugo von Hofmannsthal