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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 40

  1. Für den Bau von Luftschlössern gibt es keine architektonischen Regeln.

    — Gilbert Keith Chesterton

  2. Auf die Füße kommt unsere Welt erst wieder, wenn sie sich beibringen lässt, dass ihr Heil nicht in Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht

    — Albert Schweitzer

  3. Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber nicht lange dort verweilen

    — George Bernard Shaw

  4. Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert.

    — Robert Musil

  5. Zwischen Entweder und Oder führt manches Sträßlein

    — Joseph Victor von Scheffel

  6. Überhaupt hat der Fortschritt an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.

    — Johann Nepomuk Nestroy

  7. Ich höre mich gern reden - es ist so unterhaltend, sich zuzuhören.

    — Klabund

  8. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    — Paul Keller

  9. Die Wahrheit ist unterwegs und nichts kann sie aufhalten.

    — Emile Zola

  10. Die Wahrheit ist zu schwer für uns. Wir lügen oft, weil wir es gut meinen.

    — Paul Keller

  11. Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.

    — Gottfried Keller

  12. Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt.

    — Ludwig Andreas Feuerbach

  13. Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken.

    — Georg Büchner

  14. Unruhe ist der ärgste Dämon im Leben.

    — Berthold Auerbach

  15. Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.

    — Jean Paul

  16. Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.

    — Arthur Schopenhauer

  17. Die gefährlichste Klippe im Leben eines Künstlers ist die Heirat, besonders eine so genannte glückliche Heirat.

    — Anselm Feuerbach

  18. Gleichmütigkeit ist das Selbstgefühl einer gesunden Seele.

    — Immanuel Kant

  19. Man muss aufhören können zu fragen. Im Täglichen wie im Ewigen.

    — Christian Morgenstern

  20. Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg

    — Seneca