Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 69
Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.
— Voltaire
Wer sich um das Morgen am wenigsten kümmert, geht ihm mit der größten Lust entgegen.
— Epikur
Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.
— Ludwig Börne
Man sollte die Farbe des Lebens in sich aufnehmen, sich aber nie an Einzelheiten erinnern. Einzelheiten sind immer gewöhnlich.
— Oscar Wilde
Übel dran sind diejenigen, die ihre Zeit damit vergeuden, die Entwicklung anhalten zu wollen, denn sie können nur die Bitternis des Versagens erleben, niemals die Freude am Gelingen.
— John Steinbeck
Im Leben gibt es keine Lösungen. Es gibt nur Kräfte, die in Bewegung sind: Man muss sie erzeugen – und die Lösungen werden folgen.
— Antoine de Saint-Exupéry
Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo immer du bist.
— Franklin D. Roosevelt
Alle Erfahrung ist ein Gewölbe, auf das man aufbauen kann.
— Henry Adams
Der Mensch: ein Wesen, das am Ende einer Woche Arbeit entstand, als Gott bereits sehr müde war.
— Mark Twain
Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Viele Menschen sehen die Tugend mehr im Bereuen der Fehler als im Vermeiden.
— Georg Christoph Lichtenberg
Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen.
— Joachim Ringelnatz
Leben ist die Kunst, taugliche Schlußfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.
— Samuel Butler
Sei gut zu Deinem Körper, damit Deine Seele Lust hat darin zu wohnen.
— Theresia von Avila
Die Wirklichkeit ist nur ein Teil des Möglichen.
— Friedrich Dürrenmatt
Glaube und Liebe und Hoffnung sollen nie aus meinem Herzen weichen. Dann gehe ich, wohin es soll, und werde gewiss am Ende sagen: Ich habe gelebt!
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Das Heimweh hört doch nie auf
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Jede Phantasie ist ein Wunsch, der realisiert wird, eine Phantasiekorrektur der unbefriedigenden Wirklichkeit.
— Sigmund Freud
Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.
— Oscar Wilde
Ist es nicht besser, aufzuhören zu leben, als zu leben, ohne etwas zu empfinden?
— Jean-Jacques Rousseau