Sprüche über das Leben
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Seit die Vergangenheit aufgehört hat, ihr Licht auf die Zukunft zu werfen, irrt der menschliche Geist in der Finsternis.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Die Welt ist ein seltsames Theater. Man findet dort wohl Augenblicke, wo die schlechtesten Stücke die größten Erfolg haben.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu tun.
— Immanuel Kant
Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.
— Francis Bacon
Moral ist ein Maulkorb für den Willen, Logik ein Steigriemen für den Geist.
— Franz Grillparzer
Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.
— Albert Camus
Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.
— Aristoteles
Besser in der Hölle herrschen, als im Himmel dienen.
— John Milton
Jugend ist beständige Trunkenheit: sie ist das Fieber der Vernunft.
— François de la Rochefoucauld
Eine Fahrt mit der Eisenbahn kann ich beim besten Willen nicht als Reise bezeichnen. Man wird ja lediglich von einem Ort zum anderen befördert und unterscheidet sich damit nur sehr wenig von einem Pak …
— John Ruskin
Die Geschichte ist meistens die Schande des Menschengeschlechts.
— Johann Gottfried Seume
Man trägt doch eine eigentümliche Kamera im Kopfe, in die sich manche Bilder so tief und deutlich einätzen, während andere keine Spur zurücklassen.
— Bertha Freifrau von Suttner
Wir wissen, dass wir vom Tag unserer Geburt bis zu unserem Tod betrogen werden. Aber wir leben trotzdem.
— John Steinbeck
Schwarz auf Weiß ist bei weitem nicht die größte Sicherheit auf der Welt. Es gibt nichts Gewisseres als Empfundenes und Geglaubtes.
— Felix Mendelssohn Bartholdy
Geben lernt man, wie viele große Dinge, nur durch Übung. Dann aber wird es eine der größten Lebensfreuden.
— Carl Hilty
Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohlgeöffnete Augen.
— José Ortega y Gasset
Zwischen dem Rande der Lippe und des Bechers kann viel sich ereignen.
— Aristoteles
Das Leben ist weder ein Vergnügen noch ein Schmerz, sondern eine ernste Angelegenheit, mit welcher wir beauftragt sind und die wir zu unserer Ehre führen und vollenden müssen.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Es gibt viele Freuden in unserer Herrgotts Welt, nur muss man sich auf das Suchen verstehen
— Sören Kierkegaard