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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 105

  1. Der Mensch tut nicht alles aus sich selbst, er arbeitet auch dem Schicksal in die Hände.

    Ludwig Anzengruber

  2. Der Verstand ist das einzige, was mancher verliert, ohne es besessen zu haben.

    Peter Sirius

  3. Man muss im Leben wählen zwischen Langeweile und Leiden

    Germaine Madame de Stael

  4. Die Wahrheit ist die Grammatik des Lebens und die Ehre ein Examen mit Nr. 1.

    Bogumil Goltz

  5. Jeder Mensch hat ein Gewissen. Es mahnt ihn, er soll nichts fürchten und soll nichts versäumen, was das Herz von ihm fordert.

    Bettina von Arnim

  6. Gegen einen matten, von tausend Rücksichten gelähmten, kaum noch vorhandenen Entschluß ist oft der Schein des Widerstandes genug.

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  7. Wir empfangen die Weisheit nicht, wir müssen sie für uns selbst entdecken im Verlauf einer Reise, die niemand für uns unternehmen oder uns ersparen kann

    Marcel Proust

  8. Modern zu sein ist das einzige, was heutzutage das Leben lebenswert macht.

    Richard Rothe

  9. Einfühlsam zu sein und zu fühlen sind zwei verschiedene Dinge. Das eine ist eine Frage des Herzens, das andere ist eine Frage des Urteilsvermögens

    Denis Diderot

  10. Verschwendete Zeit ist Dasein; gebrauchte Zeit ist Leben.

    Edward Young

  11. Es weiß kein Mensch, wieviel er ertragen kann, bis er von der Notwendigkeit es lernt.

    Ernst Benjamin Salomo Raupach

  12. Nicht genug glauben ist ebensogut ein Zeichen von Unkenntnis wie zu viel glauben

    Claude Tillier

  13. Die Geschichte ist eine Gemäldegalerie, wo wenig Originale und viele Kopien hängen

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  14. Geduld ist mehr wert als hektische Geschäftigkeit

    Margery Kempe

  15. Darauf kommt es dem Schicksal auch nicht an, dass der Mensch das höchste Glück erlebe, sondern darauf, dass er sich vollende und immer mehr die Fesseln des Egoismus und der Mängel, die die Welt der Tä …

    Malwida von Meysenbug

  16. Manche Leute wollen nie, sondern "möchten" bloß

    Walter Calé

  17. Der erste Schritt zum Laster ist der letzte auf der Bahn der Tugend und der wahren Glückseligkeit.

    Joachim Heinrich Campe

  18. Der Moment der wirklichen Ruhe ist nicht der, wo du schläfst, sondern der, wo dein Gewissen schläft.

    Polybios Dimitrakopoulos

  19. Argwöhne immer dem Lärm. Ein volles Fass lärmt niemals. Ein leeres ist ein ganzes Orchester.

    Polybios Dimitrakopoulos

  20. Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den Eintritt des Unmöglichen.

    H. L. Mencken