Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 36
Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt.
— William Shakespeare
Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.
— Platon
Einfachheit ist das Resultat der Reife.
— Friedrich von Schiller
Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Körper ist an keiner Stelle ohne Seele, weil sie mit ihrer eigenen Wärme den ganzen Körper durchströmt.
— Hildegard von Bingen
Du hast in dir den Himmel und die Erde.
— Hildegard von Bingen
Gar oft verbirgt sich in groben Hosen ein in sie gefallenes Herz
— Alexander Roda Roda
Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.
— Edmund Burke
Ein Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.
— Edmund Burke
Kein Wissen scheint schwerer zu erwerben als die Erkenntnis, wann man aufhören muss.
— Jonathan Swift
Ich muss eine erstaunliche Menge Geist haben; manchmal brauche ich eine Woche, um mich zu entscheiden.
— Mark Twain
Der Mensch begegnet seinem Schicksal oftmals auf der Strasse, die er nahm, um ihm auszuweichen.
— Jean de La Fontaine
Nichts kann unverwandelt gerettet werden, nichts, das nicht das Tor seines Todes durchschritten hätte.
— Theodor W. Adorno
Schlechte Zeugen sind den Menschen Augen und Ohren, wenn die Seele deren Sprache nicht versteht.
— Heraklit von Ephesos
Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben
— Robert Louis Stevenson
Das Beste im Menschen sind seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken.
— Joseph Joubert
Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn Du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in Dir.
— Leo Tolstoi
Nachsichtige Verachtung mit seelischer Heiterkeit zu verbinden, ist die beste Philosophie für den Lauf der Welt.
— Nicolas Chamfort
Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler, sie erleben dauernd angenehme Überraschungen.
— Marcel Proust
Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.
— Christian Morgenstern