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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 120

  1. Unerfahrenheit führt zu Selbstvertrauen, Bildung zu Scheu.

    Hieronymus

  2. Nur die Liebe zur Wahrheit schafft Wunder.

    Johannes Kepler

  3. Auf die Feinde muss man wohl Acht haben, denn niemand bemerkt unsere Fehler eher als sie.

    Diogenes Laertius

  4. Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.

    August Friedrich Langbein

  5. Eine schöne Jungfrau trägt ihr Heiratsgut im Angesicht

    Christoph Lehmann

  6. Schönheit ist wie eine Leibrente; wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung

    August von Kotzebue

  7. Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren; denn es sind nicht die Züge allein, sondern es ist der Ausdruck, der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt

    August Strindberg

  8. Es ist ein grundsätzlicher Irrtum, Heftigkeit und Starrheit Stärke zu nennen

    Thomas Carlyle

  9. So war der Mensch zu allen Zeiten, so ist er jung, so bleibt er alt; Heiß ist er gegen Kleinigkeiten, und gegen große Dinge kalt.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  10. Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn.

    Ludwig Marcuse

  11. Nichts ist dem Menschen schwerer zu tragen als eine Last von guten Tagen.

    Wilhelm Müller

  12. Eine vollkommene Ordnung wäre der Ruin allen Fortschritts und Vergnügens.

    Robert Musil

  13. Was ist des Menschen Leben? Ein Schwanken hierhin - dorthin - von Sorge zu Sorge. Ein Loch stopft man zu, - ein anderes ist gleich wieder da.

    Laurence Sterne

  14. Eines Schatten Traum sind Menschen.

    Pindar

  15. Trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus!

    Pindar

  16. Das Alter wägt und misst es, die Jugend spricht: So ist es.

    August von Platen

  17. Die Bekanntschaft mit einem einzigen guten Buch kann ein Leben ändern.

  18. Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.

    Charles-Louis de Montesquieu

  19. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das Feuer machen kann, und das hat ihm die Herrschaft über die Welt gegeben.

    Antoine de Rivarol

  20. Die Erinnerung begnügt sich mit Teppichen, aber die Phantasie umgibt sich mit Gobelinbehängen.

    Antoine de Rivarol