Sprüche über das Leben
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Die Augen reden mächtiger als die Lippen.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Kein Mensch ist unersetzbar.
— Wilhelm von Humboldt
Kaum gedacht, kaum gedacht, war der Lust ein End' gemacht.
— Wilhelm Hauff
Hätte die Weltgeschichte ein Sachregister, wie sie ein Namenregister hat, könnte man sie besser benutzen.
— Ludwig Börne
Der Mensch wird wie der Stahl hart - durch öfteres Abkühlen nach Erhitzung.
— Jean Paul
Es ist etwas in uns, das über und hinter allen Altern ist und mit allen Altern spielt.
— Hugo von Hofmannsthal
Allein aus Freude am Sehen und ohne Hoffnung, seine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu dürfen, würde niemand über das Meer fahren.
— Blaise Pascal
Die Empörung ist der Zorn der Gerechtigkeit.
— Sully Prudhomme
Das Licht der Herrlichkeit strahlt mitten in der Nacht. Wer kann es sehn? Der Augen hat und wacht.
— Angelus Silesius
Langsam, Schritt für Schritt, die Treppe weiter hinauf. Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, dass man sie in Sprüngen überfliegen dürfte.
— Wilhelm Raabe
Alles muss zum Wachsen Zeit haben. Was zu schnell geht, muss zwei- oder dreimal wiederholt werden, und dauert schließlich am längsten.
— Carl Hilty
Die Zeit bringt Rat. Erwart's in Geduld! Man muss dem Augenblick auch was vertraun.
— Friedrich von Schiller
Im übrigen aber ist es zuletzt die größte Kunst, sich zu beschränken und zu isolieren.
— Johann Peter Eckermann
Was man verachten will, das muss man kennen.
— Gorch Fock
Dies sei mein Leben: Mir nichts zu vergeben, keine Wesen zu scheuen, kein Ding zu bereuen!
— Gorch Fock
Handle nie in Wut. Es bedeutet, im Sturn in See zu stechen.
— Thomas Fuller
Wer mit der Sünde spielt, mit dem spielt die Sünde.
— Claus Harms
Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergisst, wo man sie gehört oder gelesen hat.
— Moritz Heimann
Der Mensch muss sich stets auf neue Überraschungen gefasst machen.
— Max Planck
Mit einem Talent mehr steht man oft unsicherer als mit einem weniger: Wie der Tisch besser auf drei als auf vier Füßen steht.
— Friedrich Nietzsche