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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 90

  1. Alles muss zum Wachsen Zeit haben. Was zu schnell geht, muss zwei- oder dreimal wiederholt werden, und dauert schließlich am längsten.

    Carl Hilty

  2. Die Zeit bringt Rat. Erwart's in Geduld! Man muss dem Augenblick auch was vertraun.

    Friedrich von Schiller

  3. Im übrigen aber ist es zuletzt die größte Kunst, sich zu beschränken und zu isolieren.

    Johann Peter Eckermann

  4. Was man verachten will, das muss man kennen.

    Gorch Fock

  5. Dies sei mein Leben: Mir nichts zu vergeben, keine Wesen zu scheuen, kein Ding zu bereuen!

    Gorch Fock

  6. Handle nie in Wut. Es bedeutet, im Sturn in See zu stechen.

    Thomas Fuller

  7. Wer mit der Sünde spielt, mit dem spielt die Sünde.

    Claus Harms

  8. Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergisst, wo man sie gehört oder gelesen hat.

    Moritz Heimann

  9. Der Mensch muss sich stets auf neue Überraschungen gefasst machen.

    Max Planck

  10. Mit einem Talent mehr steht man oft unsicherer als mit einem weniger: Wie der Tisch besser auf drei als auf vier Füßen steht.

    Friedrich Nietzsche

  11. Im Schlechtesten der Menschen steckt noch so viel Gutes und im Besten noch so viel Böses, dass keiner befugt ist, zu urteilen und zu verurteilen.

    Robert Louis Stevenson

  12. Die Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.

    Ernst Bloch

  13. Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen, verlieren wir einen entscheidenden Bestandteil unseres Lebens. Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen.

    Martin Buber

  14. Freiheit ist Hingabe - Hingabe an eine selbstgewählte Idee.

    Carl Ludwig Schleich

  15. Auch das Gewissen der Menschen unterliegt der Mode.

    Daniel Spitzer

  16. Je boshafter eine Lüge ist, für desto wahrscheinlicher hält man sie.

    Daniel Spitzer

  17. Jede Wahl enthält ein Opfer

    André Gide

  18. Das Leben wird schließlich mit dem Tode bestraft.

    Wilhelm Busch

  19. Der heutige Mensch ist ein heimatloser trunkener Söldner geworden, der sich ebensogut für das Gemeine wie für das Hohe anwerben läßt.

    Albert Schweitzer

  20. "Pietät" ist unter Umständen die raffinierteste Art des Egoismus.

    Hermann Sudermann