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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 90

  1. Im Schlechtesten der Menschen steckt noch so viel Gutes und im Besten noch so viel Böses, dass keiner befugt ist, zu urteilen und zu verurteilen.

    Robert Louis Stevenson

  2. Die Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.

    Ernst Bloch

  3. Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen, verlieren wir einen entscheidenden Bestandteil unseres Lebens. Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen.

    Martin Buber

  4. Freiheit ist Hingabe - Hingabe an eine selbstgewählte Idee.

    Carl Ludwig Schleich

  5. Auch das Gewissen der Menschen unterliegt der Mode.

    Daniel Spitzer

  6. Je boshafter eine Lüge ist, für desto wahrscheinlicher hält man sie.

    Daniel Spitzer

  7. Jede Wahl enthält ein Opfer

    André Gide

  8. Das Leben wird schließlich mit dem Tode bestraft.

    Wilhelm Busch

  9. Der heutige Mensch ist ein heimatloser trunkener Söldner geworden, der sich ebensogut für das Gemeine wie für das Hohe anwerben läßt.

    Albert Schweitzer

  10. "Pietät" ist unter Umständen die raffinierteste Art des Egoismus.

    Hermann Sudermann

  11. Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: geboren werden, leben und sterben. Aber er merkt nicht, wenn er geboren wird. Er leidet, wenn er stirbt. Und er vergisst zu leben.

    Jean de la Bruyère

  12. Vielleicht war meine Gleichgültigkeit nur ein Übermaß an Begierde.

    Gustave Flaubert

  13. Es gibt Leute die wollen lieber einen Stehplatz in der ersten Klasse als einen Sitzplatz in der dritten.

    Kurt Tucholsky

  14. Erfreue dich deines Besitzes, als stürbest du morgen. Aber verbrauch ihn mit Maß, als lebtest du lange.

    Lukian

  15. Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.

    Donatien A. F. Marquis de Sade

  16. Bei einer liebenden Frau hat die Vernunft nur wenig zu sagen.

    John Knittel

  17. Wie oft durchkreuzt die Furcht vor den Lächerlichwerden unsere innersten, zartesten Gefühle.

    Wilhelm Raabe

  18. Die, die von Sterben reden, leben am längsten.

    John Knittel

  19. Am Leben zu sein, heißt Narben tragen.

    John Steinbeck

  20. Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

    Hans Christian Andersen