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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 20

  1. Erstaunlich, dass der Mensch nur hinter einer Maske ganz er selbst ist.

    — Edgar Allan Poe

  2. Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat?

    — George Bernard Shaw

  3. Schwärmerei steckt wie der Schnupfen an: Man fühlt, ich weiß nicht was, und eh' man sich erwehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.

    — Christoph Martin Wieland

  4. Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen

    — Jean-Jacques Rousseau

  5. Wenn du die Wahrheit suchst, sei offen für das Unerwartete, denn es ist schwer zu finden und verwirrend, wenn du es findest.

    — Heraklit von Ephesos

  6. Das Menschenleben ist eine ständige Schule.

    — Gottfried Keller

  7. Vernunft ist manchmal nur ein Alibi vielleicht weil man die letzten Horizonte sonst halt nie erreicht!

    — Immanuel Kant

  8. Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.

    — Charles-Louis de Montesquieu

  9. Das Leben hat nur einen wirklichen Charme: Das Spiel. Aber wenn es einem gleichgültig ist, zu verlieren oder zu gewinnen?

    — Charles Baudelaire

  10. Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.

    — Gotthold Ephraim Lessing

  11. Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem Schüchternen. Insofern blüht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen.

    — Gilbert Keith Chesterton

  12. Schön ist, was ohne Interesse gefällt.

    — Immanuel Kant

  13. Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.

    — Friedrich von Schiller

  14. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag, das Blühen will nicht enden.

    — Ludwig Uhland

  15. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    — Matthias Claudius

  16. Wer den schlechtesten Gebrauch von seiner Zeit macht, jammert am meisten, dass sie so knapp ist.

    — Jean de la Bruyère

  17. Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.

    — Ernest Miller Hemingway

  18. Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.

    — Charles Caleb Colton

  19. Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol.

    — Sigmund Freud

  20. Das Tier wird durch seine Organe belehrt, der Mensch belehrt die seinigen und beherrscht sie.

    — Johann Wolfgang von Goethe