Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 26
Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.
— Jonathan Swift
Die Jugend ist das Paradies des Lebens.
— Niccolò Tommaseo
Manchmal kostet es mehr Kraft ein einziges Wort auszusprechen, als hundert Briefe zu schreiben.
— Niccolò Tommaseo
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.
— Henry Ford
Einen Unscheinbaren glaubt man keine Kraft.
— Stefan Zweig
Man darf nicht das, was uns unwahrscheinlich und unnatürlich erscheint, mit dem verwechseln, was absolut unmöglich ist
— Carl Friedrich Gauß
Der Schmerz macht, dass wir die Freude fühlen, so wie das Böse macht, dass wir das Gute erkennen
— Heinrich von Kleist
Ohne ein bißchen Unordnung ist das Leben langeweilig.
— John Knittel
Es gibt Augenblicke in unserem Leben, in denen Zeit und Raum tiefer werden und das Gefühl des Daseins sich unendlich ausdehnt
— Charles Baudelaire
Unendlich ist der Vergangenheit und der Zukunft Zeit; die Zeit der Gegenwart ist begrenzt.
— Zenon von Kition
Der Mensch würde nicht verzweifeln, wenn er nicht hoffen würde.
— Giacomo Leopardi
Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.
— Seneca
Etwas muß er sein Eigen nennen, oder der Mensch wird morden und brennen.
— Friedrich von Schiller
Rechtschaffenheit ist eine sehr seltene Tugend, und der Mensch, der sie im höchsten Grade zu besitzen glaubt, hat sie oft am wenigsten
— Honoré de Balzac
Mich reuen die Sünden, die ich nicht beging.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Man greift nicht nur an, um jemandem weh zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.
— Friedrich Nietzsche
Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.
— Bertolt Brecht
Die Hoffnung ist eine viel grössere Stimulierung des Lebens als irgendein Glück.
— Friedrich Nietzsche
Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde
— Albert Schweitzer
Neugier ist ein verletzliches Pflänzchen, das nicht nur Anregung, sondern vor allem Freiheit braucht.
— Albert Einstein