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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 86

  1. Spottsucht ist oft Armut an Geist.

    Jean de la Bruyère

  2. Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.

    Theodor Körner

  3. In einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt.

    Ernst von Feuchtersleben

  4. Der Sinn des Lebens ist mehr als das Leben selbst.

    Stefan Zweig

  5. Auch der Mutigste von uns hat nur selten den Mut zu dem, was er eigentlich weiß.

    Friedrich Nietzsche

  6. Die Dummheit schützt vor Schande, gleichwie die Dreistigkeit vor Armut.

    Leonardo da Vinci

  7. Die beste Definition für Mensch lautet: undankbarer Zweibeiner.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Wenn's einer davon haben kann, so bleibt er gerne dann und wann des Morgens, wenn das Wetter kühle, noch etwas liegen auf dem Pfühle ...

    Wilhelm Busch

  9. Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.

  10. Zu fürchten hat man allein jene Dinge, die Macht besitzen, Schaden zuzufügen; nicht alles übrige - es ist nicht furchtbar.

    Dante Alighieri

  11. Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.

    Alexander von Villers

  12. Unser Leib ist so: Je mehr wir ihn pflegen, desto mehr meint er nötig zu haben

    Theresia von Avila

  13. Ein guter Rat in spaßiger Form ist besser als eine ernste Belehrung.

    Baltasar Gracián y Morales

  14. Das Leben ist ein ewiges Wechselspiel aus Nehmen und Behalten.

    Henry Ford

  15. Das Geheimnis, die größte Freude am Leben zu finden, ist gefährlich zu leben!

    Friedrich Nietzsche

  16. Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.

    José Ortega y Gasset

  17. Ich verstehe unter Geist die Kraft der Seele, welche denkt und Vorstellungen bildet.

    Aristoteles

  18. Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt.

    Oswald Spengler

  19. Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.

    Johann Gottfried Herder

  20. Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.

    Theodor Fontane