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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 86

  1. Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.

    Alexander von Villers

  2. Unser Leib ist so: Je mehr wir ihn pflegen, desto mehr meint er nötig zu haben

    Theresia von Avila

  3. Ein guter Rat in spaßiger Form ist besser als eine ernste Belehrung.

    Baltasar Gracián y Morales

  4. Das Leben ist ein ewiges Wechselspiel aus Nehmen und Behalten.

    Henry Ford

  5. Das Geheimnis, die größte Freude am Leben zu finden, ist gefährlich zu leben!

    Friedrich Nietzsche

  6. Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.

    José Ortega y Gasset

  7. Ich verstehe unter Geist die Kraft der Seele, welche denkt und Vorstellungen bildet.

    Aristoteles

  8. Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt.

    Oswald Spengler

  9. Wer im Frühling nicht säet, wird im Sommer nicht ernten, im Herbst und Winter nicht genießen; er trage sein Schicksal.

    Johann Gottfried Herder

  10. Ich bin die Heimat durchzogen, und ich habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.

    Theodor Fontane

  11. Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht.

    Sophokles

  12. Mensch, werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht

    Angelus Silesius

  13. Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.

    Ralph Waldo Emerson

  14. Die Welt ist rund und muss sich drehn, was oben war, muss unten stehn.

    Rudolf Baumbach

  15. Das Leben ist ein Hospital, in dem jeder sein Bett wechseln möchte.

    Charles Baudelaire

  16. Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.

    Ludwig Bechstein

  17. Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen.

    August Strindberg

  18. Bitter ist es, das heute zu müssen, was man gestern noch wollen konnte.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  19. Ich glaube, dass es keine andere Krankheit der Zeit gibt als Unwissenheit und Unredlichkeit, und dass alles Übel, das in jüngster Vergangenheit die Welt heimgesucht hat, allein von diesen zwei D …

    Adalbert Stifter

  20. Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

    Christian Johann Heinrich Heine