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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 91

  1. Unsere Eltern erzählen uns vielleicht einen Quatsch! Der Weihnachtsmann ist der Papa, der Osterhase auch. Und das mit dem Klapperstorch ist auch nicht wahr, weil wir vom Affen abstammen.

    Alfred Edmund Brehm

  2. Im Fortschritt der Geschichte nimmt die Phantasie ab und das Denken zu.

    Charles Robert Darwin

  3. Es ist gar viel leichter, ein Ding zu tadeln als es selbst zu erfinden.

    Albrecht Dürer

  4. Jedes Lebendige freut sich seines Lebens. Es fragt und grübelt nicht wozu es da sei. Sein Dasein ist im Zweck und sein Zweck das Dasein.

    Johann Gottfried Herder

  5. Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.

    H. L. Mencken

  6. Eine Berühmtheit ist jemand, der sich freut, dass ihn viele kennen, die er nicht kennen zu lernen braucht.

    H. L. Mencken

  7. Sie verwechseln ihren Hintern mit ihrem Herzen und glauben, der Mond sei dafür geschaffen, ihren Lokus zu beleuchten.

    Gustave Flaubert

  8. Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen.

    Philippe Destouches

  9. Besser ein freier Teufel, als ein gebundener Engel.

    Peter Hille

  10. Besser ein kleines Feuer, das dich wärmt, als ein großes, das dich verbrennt.

    Thomas Hardy

  11. Die Hindernisse rühren nicht so sehr daher, dass der Geist leer ist von Wissen, sondern daher, dass er voll ist von Vorurteilen.

    Pierre Bayle

  12. Die gröblichste Torheit ist doch, sich nach einem Glockenschlag zu richten statt nach Bedürfnis und Verstand.

    Francois Rabelais

  13. Geduld ist die Pforte der Freude.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  14. Das Paradies kann nur im reinen Herzen sein. Trägst du es nicht in dir, so kommst du nicht hinein.

    Gerhard Tersteegen

  15. Wandlung ist notwendig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

    Vincent van Gogh

  16. Die Einsamkeit ist der vertraute Umgang mit sich selbst.

    Robert Schumann

  17. Der wahre Stolz ergreift für sich nicht selbst das Wort.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  18. Die Menschen werden immer finden, dass die ernsteste Sache in ihrem Dasein die Freude ist

    Gustave Flaubert

  19. Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, dass wir nicht fallen.

    Friedrich Vischer

  20. Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach und bringt alle Leiden mit sich.

    Giacomo Leopardi