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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 23

  1. Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen

    Jean-Jacques Rousseau

  2. Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat?

    George Bernard Shaw

  3. Das Tier wird durch seine Organe belehrt, der Mensch belehrt die seinigen und beherrscht sie.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Das Menschenleben ist eine ständige Schule.

    Gottfried Keller

  5. Wir hätten mehr Gewinn, wenn wir uns so zeigten, wie wir sind, als wenn wir versuchen zu scheinen, was wir nicht sind.

    François de la Rochefoucauld

  6. Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht

    Margarete Seemann

  7. Wer den schlechtesten Gebrauch von seiner Zeit macht, jammert am meisten, dass sie so knapp ist.

    Jean de la Bruyère

  8. Wer wagen will, sich zu kennen, muß verzichten, sich zu gefallen.

    Hermann Bahr

  9. Das Leben hat nur einen wirklichen Charme: Das Spiel. Aber wenn es einem gleichgültig ist, zu verlieren oder zu gewinnen?

    Charles Baudelaire

  10. Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol.

    Sigmund Freud

  11. Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.

    Heraklit von Ephesos

  12. Die Träume - sie erschaffen nicht die Wünsche, sie wecken die vorhandenen.

    Franz Grillparzer

  13. Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.

    Friedrich von Schiller

  14. Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.

    Max Jacob

  15. Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren.

    Romano Guardini

  16. Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.

    Antoine de Saint-Exupéry

  17. Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.

    Antoine de Saint-Exupéry

  18. Die Träumenden und die Wünschenden halten den feineren Stoff des Lebens in den Händen.

    Franz Kafka

  19. Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.

    Robert Louis Stevenson

  20. Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.

    François de la Rochefoucauld