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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 23

  1. Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem Schüchternen. Insofern blüht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen.

    — Gilbert Keith Chesterton

  2. Dem Alter, nicht der Jugend sei's geklagt, wenn uns das Alter nicht behagt.

    — Gotthold Ephraim Lessing

  3. Das Leben hat nur einen wirklichen Charme: Das Spiel. Aber wenn es einem gleichgültig ist, zu verlieren oder zu gewinnen?

    — Charles Baudelaire

  4. Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.

    — Charles-Louis de Montesquieu

  5. Vernunft ist manchmal nur ein Alibi vielleicht weil man die letzten Horizonte sonst halt nie erreicht!

    — Immanuel Kant

  6. Das Menschenleben ist eine ständige Schule.

    — Gottfried Keller

  7. Wenn du die Wahrheit suchst, sei offen für das Unerwartete, denn es ist schwer zu finden und verwirrend, wenn du es findest.

    — Heraklit von Ephesos

  8. Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen

    — Jean-Jacques Rousseau

  9. Schwärmerei steckt wie der Schnupfen an: Man fühlt, ich weiß nicht was, und eh' man sich erwehren kann, ist unser Kopf des Herzens nicht mehr mächtig.

    — Christoph Martin Wieland

  10. Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat?

    — George Bernard Shaw

  11. Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat

    — Friedrich Dürrenmatt

  12. Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.

    — Max Jacob

  13. Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren.

    — Romano Guardini

  14. Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.

    — Antoine de Saint-Exupéry

  15. Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.

    — Antoine de Saint-Exupéry

  16. Die Träumenden und die Wünschenden halten den feineren Stoff des Lebens in den Händen.

    — Franz Kafka

  17. Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.

    — François de la Rochefoucauld

  18. Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

    — Mahatma Gandhi

  19. Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.

    — Robert Louis Stevenson

  20. Niemand hat mehr Feinde in der Welt als ein aufrechter und stolzer Mensch. Er nimmt Personen und Dinge, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sollen

    — Nicolas Chamfort