Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 23
Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen
— Jean-Jacques Rousseau
Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat?
— George Bernard Shaw
Das Tier wird durch seine Organe belehrt, der Mensch belehrt die seinigen und beherrscht sie.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Menschenleben ist eine ständige Schule.
— Gottfried Keller
Wir hätten mehr Gewinn, wenn wir uns so zeigten, wie wir sind, als wenn wir versuchen zu scheinen, was wir nicht sind.
— François de la Rochefoucauld
Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht
— Margarete Seemann
Wer den schlechtesten Gebrauch von seiner Zeit macht, jammert am meisten, dass sie so knapp ist.
— Jean de la Bruyère
Wer wagen will, sich zu kennen, muß verzichten, sich zu gefallen.
— Hermann Bahr
Das Leben hat nur einen wirklichen Charme: Das Spiel. Aber wenn es einem gleichgültig ist, zu verlieren oder zu gewinnen?
— Charles Baudelaire
Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol.
— Sigmund Freud
Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.
— Heraklit von Ephesos
Die Träume - sie erschaffen nicht die Wünsche, sie wecken die vorhandenen.
— Franz Grillparzer
Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.
— Friedrich von Schiller
Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.
— Max Jacob
Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren.
— Romano Guardini
Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.
— Antoine de Saint-Exupéry
Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.
— Antoine de Saint-Exupéry
Die Träumenden und die Wünschenden halten den feineren Stoff des Lebens in den Händen.
— Franz Kafka
Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.
— Robert Louis Stevenson
Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.
— François de la Rochefoucauld