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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 23

  1. Ich hülle mich in meine Tugend ein. Das nenn ich leicht gekleidet sein.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  2. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    Matthias Claudius

  3. Man macht das Leben nicht leichter, wenn man es seichter macht

    Margarete Seemann

  4. Wir hätten mehr Gewinn, wenn wir uns so zeigten, wie wir sind, als wenn wir versuchen zu scheinen, was wir nicht sind.

    François de la Rochefoucauld

  5. Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  6. Der Geist läßt uns zu Göttern werden, das Fleisch zu Tieren.

    Erasmus von Rotterdam

  7. Der Mensch ist nicht das Produkt seiner Umgebung. Vielmehr ist seine Umgebung ein Produkt des Menschen.

    Benjamin Disraeli

  8. Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit.

    William Hazlitt

  9. Wer wagen will, sich zu kennen, muß verzichten, sich zu gefallen.

    Hermann Bahr

  10. Wenn uns Gewohntes hold und lieb geworden, so ängstigt uns, so schmerzt uns fast das Neue.

    Rupert Johann Hammerling

  11. Was Du erlebt, kann Dir kein Gott mehr rauben.

    Rupert Johann Hammerling

  12. Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat

    Friedrich Dürrenmatt

  13. Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz. Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.

    Max Jacob

  14. Wer einen Menschen bessern will, muss ihn erst einmal respektieren.

    Romano Guardini

  15. Das, was dem Leben Sinn verleiht, gibt auch dem Tod Sinn.

    Antoine de Saint-Exupéry

  16. Nicht vom Geben, sondern vom Behalten werden wir krank.

    Antoine de Saint-Exupéry

  17. Die Träumenden und die Wünschenden halten den feineren Stoff des Lebens in den Händen.

    Franz Kafka

  18. Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.

    François de la Rochefoucauld

  19. Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

    Mahatma Gandhi

  20. Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.

    Robert Louis Stevenson