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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 95

  1. Die ganze Weisheit junger Toren ist keinen Tag Erfahrung wert.

    Gottlieb Konrad Pfeffel

  2. Übertriebene Bescheidenheit ist auch Eitelkeit.

    August von Kotzebue

  3. Jeder trägt in sich das Urbild der Schönheit, deren Abbild er in der großen Welt sucht.

    Blaise Pascal

  4. Abenteuer: Eine von der richtigen Seite betrachtete Strapaze.

    Gilbert Keith Chesterton

  5. Fremder Gleichmut ist eines der besten Mittel gegen die Fieber des Lebens.

    Paul Keller

  6. Entwicklung ist der Zweck des Lebens, das Leben selbst ist Entwicklung, also ist das Leben selbst Zweck.

    Georg Büchner

  7. Der Mensch ist nicht zur Ruhe bestimmt.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  8. Halbheiten sind mir zuwider. Ich brauche das Ganze. Zwar kann ich es nicht, aber ich will es erobern.

    Paul Gauguin

  9. Aus den Leidenschaften werden Meinungen, die Trägheit des Geistes läßt diese zu Überzeugungen erstarren.

    Friedrich Nietzsche

  10. Das Leben besteht aus kleinen Handlungen und die Tugend aus kleinen Siegen.

    Katharina von Siena

  11. Eine Mutter hat immer recht! Sie hat zuviel gelitten und geliebt, als dass es anders sein könnte...

    Hermann Sudermann

  12. Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.

    Sophokles

  13. Als ich noch sehr jung war und darauf brannte, anderswo zu sein, versicherten mir reifere Menschen, die Reife würde dieses Laster heilen.

    John Steinbeck

  14. Kein Ding schwächt die Vernunft mehr als Unlauterkeit.

    Albrecht Dürer

  15. Wir haben weder die Kraft noch nie Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen.

    Marquis de Vauvenargues

  16. Ich bin Grenzgänger und begebe mich in Grenzsituationen, um meine Ängste, Zweifel und Hochgefühle zu erfahren.

    Reinhold Messner

  17. Von nichts nimmt man so lange Abschied wie von seiner Jugend; sie ist längst fort - und noch immer nimmt man Abschied von ihr.

    Emanuel Wertheimer

  18. Nichts ist, das Dich bewegt. Du selber bist das Rad, das aus sich selbst läuft und keine Ruhe hat.

    Angelus Silesius

  19. Wie schnell wird die Ewigkeit alles bedecken, und wie viel hat sie schon bedeckt!

    Mark Aurel

  20. Wir kennen uns eher aus in den Geheimkammern des Kaisers von China als in unserem eigenen Herzen.

    Johann Heinrich Jung-Stilling