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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 95

  1. Eine Mutter hat immer recht! Sie hat zuviel gelitten und geliebt, als dass es anders sein könnte...

    Hermann Sudermann

  2. Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.

    Sophokles

  3. Als ich noch sehr jung war und darauf brannte, anderswo zu sein, versicherten mir reifere Menschen, die Reife würde dieses Laster heilen.

    John Steinbeck

  4. Kein Ding schwächt die Vernunft mehr als Unlauterkeit.

    Albrecht Dürer

  5. Wir haben weder die Kraft noch nie Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen.

    Marquis de Vauvenargues

  6. Ich bin Grenzgänger und begebe mich in Grenzsituationen, um meine Ängste, Zweifel und Hochgefühle zu erfahren.

    Reinhold Messner

  7. Von nichts nimmt man so lange Abschied wie von seiner Jugend; sie ist längst fort - und noch immer nimmt man Abschied von ihr.

    Emanuel Wertheimer

  8. Nichts ist, das Dich bewegt. Du selber bist das Rad, das aus sich selbst läuft und keine Ruhe hat.

    Angelus Silesius

  9. Wie schnell wird die Ewigkeit alles bedecken, und wie viel hat sie schon bedeckt!

    Mark Aurel

  10. Wir kennen uns eher aus in den Geheimkammern des Kaisers von China als in unserem eigenen Herzen.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  11. Was im weinenden Auge mir oft die Tränen zurückhält, ist ein spielendes Kind oder ein Vogel im Flug

    Justinus Andreas Christian Kerner

  12. Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls.

    Filippo Pananti

  13. Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben, und nicht die Gewalt

    Jakob Bosshart

  14. Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen, aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit

    Sir Frederick Henry Royce

  15. Traumtänzer mögen zwar ihren Traum tanzen, aber sie tanzen sich nur selten ins Zentrum der realen Erfüllung ihrer Wünsche

    Christa Schyboll

  16. Der Mensch flieht vor der Zeit, die Zeit vor dem Menschen.

    Edward Young

  17. Das Volk gehört nicht zu jenen Geliebten, welche an Schönheit gewinnen, wenn man sie im Negligé sieht.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  18. Das Wesen eines Volkes ist wie das Wesen einer einzelnen Person: Sein Charakter ist sein Schicksal.

    Jakob Wassermann

  19. Leben heisst lachen mit blutenden Wunden.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  20. Den besten Gebrauch von seinem Leben macht derjenige, der es einer Sache widmet, die ihn überdauert.

    William James