Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 57
Ein Volk, das keine Vergangenheit haben will, verdient auch keine Zukunft.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.
— René Descartes
Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.
— Gorch Fock
Wieviel Freude schläft in uns - und wir wecken sie nicht!
— Gorch Fock
Nicht der Jüngling ist glücklich zu preisen, sondern der Greis, der gut gelebt hat.
— Epikur
Gewalt kann wohl den Richter beugen, doch niemals beugt Gewalt das Recht.
— Johannes Trojan
Der Mensch weiß wohl um das Gute, auch wenn er es nicht tut.
— Hildegard von Bingen
Entscheidend für eine Idee ist nie, wie sie sich verwirklicht, sondern was sie an Wirklichkeit enthält.
— Stefan Zweig
Man muss seine Überlegenheit mit ständiger Wachsamkeit erkaufen.
— Mark Twain
Nur ein Narr macht keine Experimente
— Charles Robert Darwin
Das Beste, was man in der Welt haben kann, ist daheim zu sein.
— Berthold Auerbach
Wer jetzt nicht reich ist, da der Sommer geht, wird immer warten und sich nie besitzen.
— Rainer Maria Rilke
Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.
— Sir Arthur Conan Doyle
Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum allererstenmal wirklich sieht.
— Christian Morgenstern
Gott hätte die Welt nicht erschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Türme das Gefühl, das in deiner Brust lebt, wie einen Felsen empor: Halte dich daran und wanke nicht, und wenn Erde und Himmel unter dir und über dir zugrunde gingen!
— Heinrich von Kleist
Ich habe versucht, das Leben gut zu behandeln, und es hat mich belohnt. Denn das Leben erwidert unweigerlich Lächeln mit Lächeln, Tritt mit Tritt!
— Prentice Mulford
Es gibt Worte, die gehen in den Kopf wie Splitter ins Fleisch: Man merkt es nicht. Erst nach einer Weile fangen sie an zu schmerzen und zu eitern, und oft hat man seine liebe Not, ehe man sie wieder r …
— Jeremias Gotthelf
Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
— Samuel Butler
Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.
— Gottfried Keller