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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 57

  1. Ein Volk, das keine Vergangenheit haben will, verdient auch keine Zukunft.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  2. Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.

    René Descartes

  3. Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.

    Gorch Fock

  4. Wieviel Freude schläft in uns - und wir wecken sie nicht!

    Gorch Fock

  5. Nicht der Jüngling ist glücklich zu preisen, sondern der Greis, der gut gelebt hat.

    Epikur

  6. Gewalt kann wohl den Richter beugen, doch niemals beugt Gewalt das Recht.

    Johannes Trojan

  7. Der Mensch weiß wohl um das Gute, auch wenn er es nicht tut.

    Hildegard von Bingen

  8. Entscheidend für eine Idee ist nie, wie sie sich verwirklicht, sondern was sie an Wirklichkeit enthält.

    Stefan Zweig

  9. Man muss seine Überlegenheit mit ständiger Wachsamkeit erkaufen.

    Mark Twain

  10. Nur ein Narr macht keine Experimente

    Charles Robert Darwin

  11. Das Beste, was man in der Welt haben kann, ist daheim zu sein.

    Berthold Auerbach

  12. Wer jetzt nicht reich ist, da der Sommer geht, wird immer warten und sich nie besitzen.

    Rainer Maria Rilke

  13. Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.

    Sir Arthur Conan Doyle

  14. Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum allererstenmal wirklich sieht.

    Christian Morgenstern

  15. Gott hätte die Welt nicht erschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  16. Türme das Gefühl, das in deiner Brust lebt, wie einen Felsen empor: Halte dich daran und wanke nicht, und wenn Erde und Himmel unter dir und über dir zugrunde gingen!

    Heinrich von Kleist

  17. Ich habe versucht, das Leben gut zu behandeln, und es hat mich belohnt. Denn das Leben erwidert unweigerlich Lächeln mit Lächeln, Tritt mit Tritt!

    Prentice Mulford

  18. Es gibt Worte, die gehen in den Kopf wie Splitter ins Fleisch: Man merkt es nicht. Erst nach einer Weile fangen sie an zu schmerzen und zu eitern, und oft hat man seine liebe Not, ehe man sie wieder r …

    Jeremias Gotthelf

  19. Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

    Samuel Butler

  20. Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.

    Gottfried Keller