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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 66

  1. Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam als wenn ich alleine bin.

    Marcus Tullius Cicero

  2. Sklavische Hingabe an die Launen des Schicksals ist eines denkenden Menschen unwürdig.

    Heinrich von Kleist

  3. Ordnung führt zu allen Tugenden. Was aber führt zur Ordnung?

    Georg Christoph Lichtenberg

  4. Jeder Mensch hat auch seine moralische backside, die er nicht ohne Not zeigt und die er solange wie möglich mit den Hosen des Anstandes zudeckt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Jedes Ding wird mit mehr Genuss erjagt als genossen.

    William Shakespeare

  6. Je jünger, einfacher und frömmer die Völker, desto mehr Tierliebe.

    Jean Paul

  7. Wer ohne Murren sich dem Schicksal unterwirft, ist bei uns weise.

    Euripides

  8. Der Hass ist ein fruchtbares, der Neid ein steriles Laster.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

    Epikur

  10. Was mit Gewalt gewonnen wird, hat keine Dauer

    Oliver Cromwell

  11. Kalte Umschläge sind besser als warme Ratschläge.

    Peter Rosegger

  12. Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.

    William Butler Yeats

  13. Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazieren gehen kann.

    Christian Morgenstern

  14. Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.

    Marquis de Vauvenargues

  15. Das beste aller Hausmittel ist eine gute Hausfrau.

    Daphne du Maurier

  16. Reinlichkeit kommt gleich nach der Gottseligkeit, aber es gibt Leute, die auch die Gottseligkeit unausstehlich machen.

    Charles John Huffam Dickens

  17. Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.

    Marcel Proust

  18. Wenn man viel hineinzustecken hat, so hat ein Tag hundert Taschen.

    Friedrich Nietzsche

  19. Im Stein wird die Bewegung nicht früher geendet, bis er auf dem Boden liegt. Ebenso tun alle Geschöpfe: Sie suchen ihre natürliche Statt.

    Eckhart von Hochheim

  20. Mehr Dampf in einer Lokomotive erzeugen, als nötig ist für ihre höchste Bewegung, ist die Tat eines wahnsinnig gewordenen Maschinenführers. So ist der Mensch! Er rast dahin den Weg des Lebens und wird …

    Peter Altenberg