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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 66

  1. Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

    — Epikur

  2. Was mit Gewalt gewonnen wird, hat keine Dauer

    — Oliver Cromwell

  3. Kalte Umschläge sind besser als warme Ratschläge.

    — Peter Rosegger

  4. Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.

    — William Butler Yeats

  5. Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazieren gehen kann.

    — Christian Morgenstern

  6. Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.

    — Marquis de Vauvenargues

  7. Das beste aller Hausmittel ist eine gute Hausfrau.

    — Daphne du Maurier

  8. Reinlichkeit kommt gleich nach der Gottseligkeit, aber es gibt Leute, die auch die Gottseligkeit unausstehlich machen.

    — Charles John Huffam Dickens

  9. Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.

    — Marcel Proust

  10. Wenn man viel hineinzustecken hat, so hat ein Tag hundert Taschen.

    — Friedrich Nietzsche

  11. Im Stein wird die Bewegung nicht früher geendet, bis er auf dem Boden liegt. Ebenso tun alle Geschöpfe: Sie suchen ihre natürliche Statt.

    — Eckhart von Hochheim

  12. Mehr Dampf in einer Lokomotive erzeugen, als nötig ist für ihre höchste Bewegung, ist die Tat eines wahnsinnig gewordenen Maschinenführers. So ist der Mensch! Er rast dahin den Weg des Lebens und wird …

    — Peter Altenberg

  13. Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen

    — François de la Rochefoucauld

  14. Man kann nicht für seinen Mut einstehen, wenn man nie in Gefahr gewesen ist

    — François de la Rochefoucauld

  15. Es liegt wenig daran, wie man geboren werde; aber es ist viel daran gelegen, wie man sterbe.

    — Christina I. von Schweden

  16. Die Kunst zu leben hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerüstet sein muss.

    — Mark Aurel

  17. Man glaubt für gewöhnlich, es gebe keine Steigerungsform von tot. Diese gibt´s aber doch: ausgestorben

    — Martin Kessel

  18. Was man nicht beachtet, das verliert seine Kraft; worüber man zürnt, das scheint man dadurch als wahr anzuerkennen.

    — Tacitus

  19. Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.

    — Wilhelm Busch

  20. Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden

    — Martin Luther