Sprüche über das Leben
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Der Hass ist ein fruchtbares, der Neid ein steriles Laster.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.
— Epikur
Was mit Gewalt gewonnen wird, hat keine Dauer
— Oliver Cromwell
Kalte Umschläge sind besser als warme Ratschläge.
— Peter Rosegger
Der Aufschub ist der Dieb der Zeit.
— William Butler Yeats
Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazieren gehen kann.
— Christian Morgenstern
Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.
— Marquis de Vauvenargues
Das beste aller Hausmittel ist eine gute Hausfrau.
— Daphne du Maurier
Reinlichkeit kommt gleich nach der Gottseligkeit, aber es gibt Leute, die auch die Gottseligkeit unausstehlich machen.
— Charles John Huffam Dickens
Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.
— Marcel Proust
Wenn man viel hineinzustecken hat, so hat ein Tag hundert Taschen.
— Friedrich Nietzsche
Im Stein wird die Bewegung nicht früher geendet, bis er auf dem Boden liegt. Ebenso tun alle Geschöpfe: Sie suchen ihre natürliche Statt.
— Eckhart von Hochheim
Mehr Dampf in einer Lokomotive erzeugen, als nötig ist für ihre höchste Bewegung, ist die Tat eines wahnsinnig gewordenen Maschinenführers. So ist der Mensch! Er rast dahin den Weg des Lebens und wird …
— Peter Altenberg
Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen
— François de la Rochefoucauld
Man kann nicht für seinen Mut einstehen, wenn man nie in Gefahr gewesen ist
— François de la Rochefoucauld
Es liegt wenig daran, wie man geboren werde; aber es ist viel daran gelegen, wie man sterbe.
— Christina I. von Schweden
Die Kunst zu leben hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerüstet sein muss.
— Mark Aurel
Man glaubt für gewöhnlich, es gebe keine Steigerungsform von tot. Diese gibt´s aber doch: ausgestorben
— Martin Kessel
Was man nicht beachtet, das verliert seine Kraft; worüber man zürnt, das scheint man dadurch als wahr anzuerkennen.
— Tacitus
Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.
— Wilhelm Busch