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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 122

  1. Irrtum erregt, Wahrheit beruhigt.

    Joseph Joubert

  2. Es kommt darauf an, dass sich ein Kapital bildet, was nie ausgeht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Was glänzt, ist für den Augenblick geboren, das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Man traue keinem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden lässt.

    Edward Gibbon

  5. Die Macht ist die Königin der Welt, und nicht die Meinung der Leute. Aber die Macht gebraucht die Meinung. Und die Macht macht die Meinungen.

    Blaise Pascal

  6. Gerade das Gegenteil tun heißt auch nachahmen, es heißt nämlich das Gegenteil nachahmen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Rosen pflücke, Rosen blühn Morgen ist nicht heut! Keine Stunde laß entfliehen, Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  8. Kannst du nicht allen gefallen Durch deine Tat und dein Kunstwerk, Mach' es wenigen recht; Vielen gefallen, ist schlimm.

    Friedrich von Schiller

  9. Erkenne, suche, lieb' und ehre, was gut und schön ist, und vermehre nach Möglichkeit mit weiser Wahl des Guten und des Schönen Zahl! Das ist die ganze Sittenlehre.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  10. Der Irrtum ist, Charakter sei keinen Widerspruch in sich selbst zu dulden.

    Hermann Bahr

  11. Ich frage mich schon längst nicht mehr: Was soll ich da tun? Ich frage nur noch: Was wird da jetzt mit mir geschehen? Und erst, wenn sich mir dies dann deutlich angekündigt hat, setzt mein eigener W …

    Hermann Bahr

  12. Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.

    William Hazlitt

  13. Wir reden wenig, wenn wir nicht über uns reden.

    William Hazlitt

  14. Geiz ist die regelmäßigste Leidenschaft und daher leichter zu betrachten als Ehrgeiz, Liebe, Wollust und andere

    Karl Julius Weber

  15. Eitelkeit ist die Klippe, an der die meisten Großen, gar viele Gelehrte und alle Weiber scheitern

    Karl Julius Weber

  16. Wer die Welt zuviel liebt, kommt nicht dazu, über sie nachzudenken; wer sie zu wenig liebt, kann nicht gründlich genug über sie denken.

    Christian Morgenstern

  17. Der einzige Trost ist, dass Lügen vielen Menschen Brot geben und niemand gezwungen ist, sie zu glauben.

    Karl Julius Weber

  18. Jeder Luxus verdirbt die Sitten oder den Geschmack

    Joseph Joubert

  19. Freiheit kann man einem Menschen zwar lassen, aber nicht geben.

    Friedrich von Schiller

  20. Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, dass man sie kaum spürt. Doch wenn man sie spürt, sind sie so stark, dass sie sich (offenbar) nicht mehr zerreissen lassen.

    Samuel Johnson