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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 152

  1. Wir können ohne Freude leben, aber nicht ohne Hoffnung.

    — Joszef Freiherr von Eötvös

  2. Beständig kann nur jene Freude sein, welche an den Zweigen unseres eigenen Gemüts emporblüht.

    — Joszef Freiherr von Eötvös

  3. Mancher Mensch gibt nur dann Beweise seiner Stärke, wenn es sich um seine Schwäche handelt.

    — Joszef Freiherr von Eötvös

  4. Wem's Haus brennt, dem ist Eilen gut, sonst nicht

    — Christoph Lehmann

  5. Vergesst nie, dass auch euer Tun einmal Tradition wird.

    — Paul von Beneckendorff und Hindenburg

  6. Ehe sie den Wert des Lebens erkannt, haben die meisten es schon halb durcheilt.

    — Theodor Toeche-Mittler

  7. Mit dem Alter beginnen die Schwächen des Lebens; umso mehr muss die Seele ihnen standzuhalten bereit sein.

    — Theodor Toeche-Mittler

  8. Einsamkeit heißt Wirksamkeit für den, der Erinnerung und Ziel besitzt.

    — Theodor Toeche-Mittler

  9. Streben heißt leben: Vertausche zwei Buchstaben, es genügt, daß Alles sich ins Gegenteil fügt: sterben.

    — Theodor Toeche-Mittler

  10. Ich wollte das Alter gern der Jugend gleichsetzen, wenn es nur nicht die Enge der Bewegung, die Schwere der Erinnerung, die Bitternis der Erfahrung hätte.

    — Theodor Toeche-Mittler

  11. Dem Tatendrange geweiht sei Dein Morgen und den Erinnerungen Dein Abend.

    — Theodor Toeche-Mittler

  12. Hoffnung heißt der Morgenstern, Sehnsucht der Abendstern.

    — Theodor Toeche-Mittler

  13. Man kann sein Vaterland nicht mit einer Binde um die Augen lieben

    — Frederico Garcia Lorca

  14. Überall, wo die Menschen eingeteilt werden in gute und böse, hat man die Menschen nicht verstanden.

    — Heinrich Lhotzky

  15. Es ist um kein einziges Leben schade, auch kein einziges ist verloren, das im Kampfe gegen das Böse eingesetzt wurde.

    — Heinrich Lhotzky

  16. Eine dünne Freiheit ist immer noch besser als fettes Sklaventum

    — Thomas Fuller

  17. Wenn du erwartest, dass Dinge passieren, passieren sie seltsamerweise

    — John Pierpont Morgan

  18. Man hat immer zwei Gründe etwas zu tun: Einen anständigen und den wahren

    — John Pierpont Morgan

  19. Was nützt das Tempo, wenn unterwegs das Gehirn ausgeronnen ist?

    — Karl Kraus

  20. Ein Zwerg sieht nicht weiter als ein Riese, wenn er auf den Schultern eines Riesen steht

    — Samuel Taylor Coleridge