Sprüche über das Leben
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Niemand ist härter als die Sanftmütigen aus Berechnung.
— Marquis de Vauvenargues
Dass sich die Wogen senken und heben, das ist eben des Meeres Leben. Und dass es hofft von Tag zu Tag, das ist des Herzens Wellenschlag
— Friedrich Rückert
Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus Kohle springt und verlischt.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
In der Aufstellung unserer Grundsätze sind wir strenger als in ihrer Befolgung.
— Theodor Fontane
Ich möchte was drum geben, genau zu wissen, für wen eigentlich die Taten getan worden sind, von denen man öffentlich sagt, sie seien "für das Vaterland" getan worden.
— Georg Christoph Lichtenberg
Der Mensch ist vor allen anderen Geschöpfen ein auf Hoffnung gestelltes Wesen.
— Friedrich von Schlegel
Man muß die Zukunft im Sinn haben und die Vergangenheit in den Akten
— Charles de Talleyrand
Ein angenehmes Leben und heiteres Leben kommt nicht von äußeren Dingen.
— Plutarch
Der eigentliche Redner der Volksversammlung ist die Leidenschaft.
— Antoine de Rivarol
Ein Ideal, für das ein Mann oder eine Frau nicht kämpfen wollen, stirbt - das ist ein Naturgesetz.
— Kurt Tucholsky
Entfremdet und entwürdigt ist nicht nur der, der kein Brot hat, sondern auch der, der keinen Anteil an den großen Gütern der Menschheit hat.
— Rosa Luxemburg
Das Geheimnis der kleinsten natürlichen Freuden geht über die Vernunft hinaus.
— Marquis de Vauvenargues
Zu sagen, was ist, ist und bleibt die revolutionärste Tat.
— Rosa Luxemburg
Man muss keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.
— Johann Peter Eckermann
Wahres und Gutes wird sich versöhnen, wenn sich beide vermählen im Schönen.
— Friedrich Rückert
Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Die Schönheit strahlt nur aus dem innern Leben.
— Theodor Körner
Schönheit ist Gesetzmäßigkeit. Schönheit erscheint, solange die Gesetzmäßigkeit empfunden wird. Sie schwindet, wenn unsere Sinne die Gesetzmäßigkeit nicht mehr erkennen.
— Walter Rathenau
Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch.
— François de la Rochefoucauld
Die Tatsache, dass der Schmerz unsere Werte nicht anerkennt, wird in ruhigen Zeiten leicht überdeckt.
— Friedrich Georg Jünger