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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 77

  1. Hochmut reitet zu Pferde aus und kehrt zu Fuß heim.

    Ulrich von Hutten

  2. Wem ein Talent gegeben ist, der muss besonders reinen Herzens sein. Den andern wird vieles verziehen, ihm aber nichts.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  3. Reue ist die Ebbe nach der Flut der Leidenschaft.

    Peter Sirius

  4. Der Schiffbrüchige fürchtet auch die ruhigen Gewässer.

    Ovid

  5. Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

    Charles Haddon Spurgeon

  6. Drei Schritte tue nach innen, dann den nach außen.

    Rudolf Steiner

  7. Wir wünschen Alter alle Tage, und kommt es, hört man nichts als Klage.

    Bernhard Freidank

  8. Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.

    Martin Luther

  9. Der Besitz der Wahrheit ist nicht schrecklich, sondern langweilig, wie jeder Besitz.

    Friedrich Nietzsche

  10. Nicht der einzelne ändert die Wirklichkeit, die Wirklichkeit wird von allen verändert

    Friedrich Dürrenmatt

  11. Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber um so weiter sieht man.

    Ingmar Bergman

  12. Die Zukunft zeigt sich in uns – lange bevor sie eintritt.

    Rainer Maria Rilke

  13. Den seelischen Wert einer Frau erkennst du daran, wie sie zu altern versteht.

    Christian Morgenstern

  14. Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.

    Albert Camus

  15. Man steht wohl einmal am Ende des Lebens, immer aber am Anfang des Lebens.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  16. Die Anteilnahme der Nebenmenschen an unserem Schicksal ist Schadenfreude, Zudringlichkeit und Besserwisserei in wechselndem Gemisch.

    Arthur Schnitzler

  17. Die Gewohnheit ist eine zweite Schwerkraft

    Friedrich Georg Jünger

  18. Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit

    William Butler Yeats

  19. Wir lächeln über das Kind, das den Stuhl schlägt, an dem es sich gestoßen hat, und klagen doch mit einer völlig ähnlichen Philosophie im Alter das Schicksal gegen Leiden an, woran wir selbst Schul …

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Der ist ein Narr, der sich an der Vergangenheit die Zähne ausbricht, denn sie ist ein Granitblock und hat sich vollendet.

    Antoine de Saint-Exupéry