Sprüche über das Leben
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Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre.
— Leo Tolstoi
Mit all der Mühe, mit der wir manche unserer Fehler verbergen, könnten wir sie uns leicht abgewöhnen.
— Michelangelo
Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.
— Friedrich Nietzsche
Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
— Christian Friedrich Hebbel
Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.
— Theodor Fontane
Hüte dich vor dem Entschluß, zu dem du nicht lächeln kannst.
— Heinrich Friedrich Karl vom Stein
Wenn man nichts tut, glaubt man, dass man für alles die Verantwortung trägt.
— Jean-Paul Sartre
Je verbreiteter die Geselligkeit, desto frostiger die Herzen.
— Karl Julius Weber
Wer das Licht der Welt erblickt, wird das Dunkel schon noch kennen lernen.
— Joachim Ringelnatz
Manche Menschen sehen die Dinge, so wie sie sind - und fragen: Warum? Ich erträume Dinge, die es noch nie gegeben hat, und frage: Warum eigentlich nicht?
— George Bernard Shaw
Wer noch nie einem Feind verziehen hat, hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden genossen
— Johann Kaspar Lavater
Niemand liebt das Leben so wie einer, der alt ist
— Seneca
Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
— Tacitus
Selbst bei der Warnung bedarf es der Vorsicht, denn schon mancher, der niemals ans Stehlen dachte, ist durch falschen Verdacht zum Dieb geworden.
— Georg Ebers
Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit
— Laotse
Es gibt Menschen, die jeden Tag in einer neuen Auflage erscheinen.
— Peter Sirius
Ein Bilderbuch ist diese Welt, das manchem herzlich wohl gefällt, der blätternd Bild um Bild genießt, vom Text nicht eine Zeile liest.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Ich hoffe, weiterhin fähig zu bleiben, immer wieder neue Täume zu finden.
— Reinhold Messner
Ein schlechtes Gewissen ist der schmerzlichste Beweis für ein gutes Gedächtnis
— Selma Lagerlöf
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
— Bertolt Brecht