Sprüche über das Leben
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Eigentlich müßte man sich fürchten, aus dem Haus zu treten.
— Franz Kafka
Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Die Macht des Wunders ist nichts anderes als die Macht der Einbildungskraft.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Enttäuschungen töten nicht und Hoffnungen lassen leben.
— George Sand
Überlasst euch nie der Niedergeschlagenheit, sondern seid froh und nicht traurig.
— Maria Ward
Es kommt nicht darauf an, wie viel wir tun, sondern wie viel Liebe, wie viel Aufrichtigkeit, wie viel Glaube wir in unser tun legen.
— Mutter Theresa
Alle Reisen haben eine bestimmte Bestimmung, die der Reisende nicht kennt.
— Martin Buber
Niemand weiß, welche Nachricht von Bedeutung ist, bevor 100 Jahre vergangen sind
— Friedrich Nietzsche
Schönheit ist der Glanz der Wahrheit.
— Ludwig Mies van der Rohe
Es ist eine ganz bekannte Tatsache, dass die Viertelstündchen größer sind als die Viertelstunden.
— Georg Christoph Lichtenberg
Auch die Wahrheit gedeiht nur in einer bestimmten Vegetation und Temperatur. Sobald man sie erhitzt, wird sie fanatisch, sobald man sie unterkühlt, zynisch.
— Martin Kessel
Begeisterung spricht nicht immer für den, der sie erweckt, und immer für den, der sie empfindet
— Marie von Ebner-Eschenbach
Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.
— Georg Christoph Lichtenberg
Wenn die Geizhälse nicht das kriegen, was sie wollen, fallen sie in eine Traurigkeit, aus der sie sich nicht leicht erheben können.
— Hildegard von Bingen
Passbilder sind die Rache der Photographen.
— Joachim Ringelnatz
Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfremdung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am schnellsten und leichtesten, wenn auch am leisest …
— Wilhelm von Humboldt
Jugend ist wie ein Most. Der läßt sich nicht halten. Er muß vergären und überlaufen.
— Martin Luther
Der Mensch ist der Faktor, der nie ganz aufgeht
— Friedrich Dürrenmatt
Applaus, Freunde, die Komödie ist vorbei
— Ludwig van Beethoven
Wer nicht zuweilen zu viel empfindet, der empfindet immer zu wenig
— Jean Paul