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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 137

  1. Jede große Zeit erfasst den ganzen Menschen.

    — Christian Matthias Theodor Mommsen

  2. Das Ideal ist nichts als die Wahrheit von weitem.

    — Alphonse de Lamartine

  3. Leidenschaften sind die Pferde am Wagen des Lebens; aber wir fahren nur gut, wenn Fuhrmann Vernunft die Zügel lenkt.

    — Karl Julius Weber

  4. Die Leidenschaft ist der Pöbel im Menschen, der einen Aufruhr gegen seine Vernunft herbeiführt.

    — William Penn

  5. Der Weise mit Hoffnung erträgt die Qualen des Lebens.

    — Euripides

  6. Vernunft ist Begabung, Dummheit Veranlagung.

    — Paul Johann Ludwig von Heyse

  7. Man glaub gewöhnlich, es gibt keine Steigerungsform von tot. Diese gibt es aber doch: ausgestorben

    — Martin Kessel

  8. Das Leben ist eine Krankheit, die tödlich endet

    — Abraham Cowley

  9. Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung wider die Stürme des Schicksals.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  10. Sobald eine Wahrheit aus mehr als fünf Zeilen besteht, nähert sie sich schon dem Roman

    — Jules Renard

  11. Nichts existiert außer Atomen und leerem Raum. Alles andere ist nur Meinung.

    — Demokrit

  12. Die Zukunft wird von der Gegenwart verfolgt

    — Samuel Johnson

  13. Besser gute Einfälle als viele.

    — John Galsworthy

  14. Um Wunder zu erleben, muss man an sie glauben

    — Carl Ludwig

  15. Es wird sehr oft vergessen, dass es weit schwerer ist, zu erhalten und zu verwalten, als zu erobern.

    — Karl Robert Eduard von Hartmann

  16. Nicht darin besteht die objektive Gerechtigkeit, dass der Gute, sondern dass das Gute gedeihe, nicht darin, dass der Böse, sondern dass das Böse scheitere.

    — Karl Robert Eduard von Hartmann

  17. Wir sind das, was dann übrig bleibt, wenn das Vergängliche von uns genommen ist.

    — Karl Robert Eduard von Hartmann

  18. Jede wahre Kraft, der entgegengewirkt wird, verstärkt sich.

    — Johann Heinrich Jung-Stilling

  19. Wann die Ordnung zur Unordnung geworden ist, muss die Unordnung wohl oder übel Ordnung schaffen und das Gesetz wiederherstellen

    — Romain Rolland

  20. Idole und Ideen sind wandelbar. Ideale allein sind unsterblich

    — Ottokar Kernstock