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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 60

  1. Der Neid ist unversöhnlicher als der Hass.

    François de la Rochefoucauld

  2. Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit.

    Joseph Conrad

  3. Nur Dummköpfe und Spinnen produzieren aus sich selber heraus.

    Clemens Brentano

  4. Das nenne ich würdig, fürwahr, sich im Alter zu beschäftigen!

    Heinrich von Kleist

  5. Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.

    Honoré de Balzac

  6. Im Feingefühl hat das Herz Geist.

    Sully Prudhomme

  7. Viele möchten in einem Tag verschlingen, was sie kaum im ganzen Leben verdauen können.

    Baltasar Gracián y Morales

  8. Die allgemeinen fixen Ideen welche man die gesunde Vernunft tauft, sind unerträglich langweilig.

    Georg Büchner

  9. Der Mensch überwindet Hindernisse um endlich Ruhe zu haben, und findet dann nichts so unerträglich wie Ruhe.

    Henry Adams

  10. Wenn der Mensch plötzlich tugendhaft würde, so müssten viele Tausende verhungern

    Georg Christoph Lichtenberg

  11. Manches ist nur schön, so lange wir es wünschen und wird fad, sobald wir es genießen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  12. Erfahrungen sind Wegweiser - keine Lagerplätze

    George Bernard Shaw

  13. Das Leben zu verlängern ist die Kunst, unsere Jugend zu erhalten. Jugend ist Eindrucksfähigkeit, Wirkungskraft, Bereitschaft, Sprungbereitschaft.

    Carl Ludwig Schleich

  14. Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich, sogar diese.

    Alexandre Dumas

  15. Gewalt macht den Menschen zur Sache.

    Simone Weil

  16. Aber so ist der Mensch. Immer das Dümmste gefällt und beschäftigt ihn.

    Theodor Fontane

  17. Was wir möchten, das glauben wir gern.

    Demosthenes

  18. Wir Menschen bereiten Schmerz schon bei unserem Eintritt in die Welt, und Jammer, wenn wir sie verlassen, und so ist es unsere Schuldigkeit, in der Zwischenzeit das Leiden zu bekämpfen und Freuden zu …

    Georg Ebers

  19. Unwahrheit ist so einfach, Wahrheit so schwierig.

    George Eliot

  20. Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muss die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.

    George Eliot