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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 76

  1. Jeder hat Talent. Selten ist der Mut, dem Talent an den dunklen Ort zu folgen, an den es führt.

    Edgar Allan Poe

  2. Wer nicht den tiefen Sinn des Lebens im Herzen sucht, der sucht vergebens, kein Geist und wär er noch so reich, kommt einem edlen Herzen gleich.

    Friedrich von Bodenstedt

  3. Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.

    Philip Chesterfield

  4. Bei den meisten Menschen altert das Herz mit dem Körper.

    Guy de Maupassant

  5. Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.

    Henry de Montherlant

  6. Die Furcht, als Feigling zu gelten, macht oft zum Feigling.

    Henry de Montherlant

  7. Erziehung ist die billigste Verteidigung der Nationen.

    Edmund Burke

  8. Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht kaltblütig bleibst

    Adolph Freiherr von Knigge

  9. Ist nicht im Innern Sonnenschein, von außen kommt er nicht hinein.

    Friedrich von Bodenstedt

  10. Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat

    Khalil Gibran

  12. Es gibt jene, die wenig besitzen und alles geben. Das sind diejenigen, die an das Leben und den Überfluss des Lebens glauben, und ihre Hilfsquellen versiegen nie.

    Khalil Gibran

  13. Das Schicksal ist: die Vollmacht des Tyrannen für seine Verbrechen, die Entschuldigung des Toren für sein Versagen.

    Ambrose Bierce

  14. Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.

    Friedrich Rückert

  15. Wir haben vage Hoffnungen, aber klare Befürchtungen.

    Paul Valéry

  16. Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.

    Johann Nepomuk Nestroy

  17. Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

    Georg Ebers

  18. Es ist kein Winkerl im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.

    Maria Ward

  19. ... und ich nehme mir die Freiheit aufzubrechen wohin ich will.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  20. Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs