Sprüche über das Leben
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Jeder hat Talent. Selten ist der Mut, dem Talent an den dunklen Ort zu folgen, an den es führt.
— Edgar Allan Poe
Wer nicht den tiefen Sinn des Lebens im Herzen sucht, der sucht vergebens, kein Geist und wär er noch so reich, kommt einem edlen Herzen gleich.
— Friedrich von Bodenstedt
Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.
— Philip Chesterfield
Bei den meisten Menschen altert das Herz mit dem Körper.
— Guy de Maupassant
Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.
— Henry de Montherlant
Die Furcht, als Feigling zu gelten, macht oft zum Feigling.
— Henry de Montherlant
Erziehung ist die billigste Verteidigung der Nationen.
— Edmund Burke
Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht kaltblütig bleibst
— Adolph Freiherr von Knigge
Ist nicht im Innern Sonnenschein, von außen kommt er nicht hinein.
— Friedrich von Bodenstedt
Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat
— Khalil Gibran
Es gibt jene, die wenig besitzen und alles geben. Das sind diejenigen, die an das Leben und den Überfluss des Lebens glauben, und ihre Hilfsquellen versiegen nie.
— Khalil Gibran
Das Schicksal ist: die Vollmacht des Tyrannen für seine Verbrechen, die Entschuldigung des Toren für sein Versagen.
— Ambrose Bierce
Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.
— Friedrich Rückert
Wir haben vage Hoffnungen, aber klare Befürchtungen.
— Paul Valéry
Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.
— Johann Nepomuk Nestroy
Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.
— Georg Ebers
Es ist kein Winkerl im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.
— Maria Ward
... und ich nehme mir die Freiheit aufzubrechen wohin ich will.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.
— Christian Friedrich Wilhelm Jacobs