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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 76

  1. Ist nicht im Innern Sonnenschein, von außen kommt er nicht hinein.

    — Friedrich von Bodenstedt

  2. Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  3. Das Augenfällige wird immer erst gesehen, nachdem es einer in schlichte Worte gefasst hat

    — Khalil Gibran

  4. Es gibt jene, die wenig besitzen und alles geben. Das sind diejenigen, die an das Leben und den Überfluss des Lebens glauben, und ihre Hilfsquellen versiegen nie.

    — Khalil Gibran

  5. Das Schicksal ist: die Vollmacht des Tyrannen für seine Verbrechen, die Entschuldigung des Toren für sein Versagen.

    — Ambrose Bierce

  6. Je mehr es abwärts geht, je reicher wird das Leben.

    — Friedrich Rückert

  7. Wir haben vage Hoffnungen, aber klare Befürchtungen.

    — Paul Valéry

  8. Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.

    — Johann Nepomuk Nestroy

  9. Das Leben bringt so viel Großes, das Groll erregt, dass man lernen muss, freundlich über das Kleine hinwegzugehen, wenn man nicht ein mürrischer Gesell werden will.

    — Georg Ebers

  10. Es ist kein Winkerl im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.

    — Maria Ward

  11. ... und ich nehme mir die Freiheit aufzubrechen wohin ich will.

    — Johann Christian Friedrich Hölderlin

  12. Das Alter will die Menschen vom Leben entwöhnen wie die Amme das Kind von der Brust: Durch allmähliches Entziehen.

    — Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  13. Hochmut reitet zu Pferde aus und kehrt zu Fuß heim.

    — Ulrich von Hutten

  14. Wem ein Talent gegeben ist, der muss besonders reinen Herzens sein. Den andern wird vieles verziehen, ihm aber nichts.

    — Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  15. Reue ist die Ebbe nach der Flut der Leidenschaft.

    — Peter Sirius

  16. Der Schiffbrüchige fürchtet auch die ruhigen Gewässer.

    — Ovid

  17. Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

    — Charles Haddon Spurgeon

  18. Drei Schritte tue nach innen, dann den nach außen.

    — Rudolf Steiner

  19. Wir wünschen Alter alle Tage, und kommt es, hört man nichts als Klage.

    — Bernhard Freidank

  20. Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.

    — Martin Luther