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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 45

  1. Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.

    — Else Pannek

  2. Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.

    — Else Pannek

  3. Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.

    — Else Pannek

  4. Entscheidungen, Entschlüsse brauchen Zeit — vor oder nach dem Handeln.

    — Else Pannek

  5. Mit offenen Augen und wachen Sinnen lassen sich Wunder entdecken.

    — Else Pannek

  6. Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.

    — Else Pannek

  7. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    — Oscar Wilde

  8. Es bedürfte zu vieler Verdienste, um das zu sein, was man von sich hält.

    — Emanuel Wertheimer

  9. Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  10. Tapferkeit ist die Fähigkeit, von der eigenen Furcht keine Notiz zu nehmen.

    — George Smith Patton

  11. Man soll nie der ersten Gefühlswallung nachgeben, denn sie ist meistens edel, aber unklug.

    — Charles de Talleyrand

  12. Überschreitet man das Maß, so wird das Angenehme zum Unangenehmen.

    — Epiktet

  13. Die das Dunkel nicht fühlen, werden sich nie nach dem Lichte umsehen.

    — Henry Thomas Buckle

  14. Ratschläge sind wie Rizinusöl: leicht zu geben, aber schrecklich schwer zu nehmen.

    — Joseph Billings

  15. Viele Menschen halten ihre Phantasie für ihr Gedächtnis.

    — Joseph Billings

  16. Antiquität ist etwas, das so viele Jahre lang nutzlos war, dass es immer noch prima in Schuß ist.

    — Franklin P. Jones

  17. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    — Gottfried Wilhelm Leibniz

  18. Die Moral steckt in kurzen Sprüchen besser, als in langen Reden und Predigten.

    — Carl Leberecht Immermann

  19. Von Wahrheit will ich nimmer weichen, das soll kein Mann bei mir erreichen

    — Ulrich von Hutten

  20. Die sorgfältige Feigherzigkeit hält uns immer von Taten zurück, deren wir uns freuen würden, wenn nur der Augenblick der Ausübung erst vorüber wäre.

    — Ludwig Tieck